Donnerstag, 14. Januar 2016

BROT UND BUTTER, ich will auch

Frau Siebenhundertsachen lädt zu einer Blogchallenge ein. Zum Projekt Brot und Butter.

Ö.


Über einen Zeitraum von 3 Monaten Teile nähen, die altagstauglich und pracktisch für einen selbst sind. Das sind bei den Teilnehmern sicherlich ganz unterschiedlich Anforderungen. Ich finde das Projekt total Klasse, und deshalb hoffe ich, das es mich ein bisschen motiviert. Mein Problem ist ja eigentlich nicht, das ich keine Lust habe zum nähen, oder zum Beispiel keine Ideen. Nein mein Problem ist leider das mir immer die Zeit fehlt. Mit einem Vollzeitjob und einer an Demenz erkrankten Schwiegermutter stellt sich mir in meinem Leben machmal in letzter Zeit die Frage, ob ich noch "lebe", oder nur noch funktioniere. Aber egal, ich habe es dieses Jahr schon geschafft 2 Teile zu nähen :-). Also was will ich hier jammern. Dank dieser Inspiration hier habe ich diese Woche bis jetzt keinen Abend fern gesehen, sondern lieber mal ein bisschen im Nähzimmer aufgeräumt. Das der Lieblingsmann diese Woche von der Firma in Tour ist kommt mir da natürlich entgegen.

Einer meiner Vorsätze für 2016 war, einfach auch mal mehr an mich selbst denken, im Rahmen der Möglichkeiten. Also ich weiß nicht was ich schaffe, aber der Wille ist da. Also packen wir es an.


 Freitag, 8.1.2016: Plan und Konzept
 
Was brauche ich denn überhaupt? 

Oh, ich brauche natürlich alles, Shirte, Blusen, Hosen, neue Röcke, Schlafanzüge, Blazer, diesen Wunderschönen Cardingan, den ich hier immer sehe (Namen trage ich nach) von Stylearc hätte ich auch total gerne und, und, und ....
Das ist so eins meiner Probleme, und meist komme ich über der Stoffkauf nicht hinaus. Zumindest im letzten Jahr. 

Welche Kleidungsstücke trage ich in heavy rotation, bis sie auseinanderfallen? 

Meine Shirte sind größtenteils auf, meine Lieblingskuschelhose hat leichte Farbverluste, eine neue nach dem gleichen Modell habe ich schon genäht, aus einem schwarz/grauen Leostoff. Aber dazu fehlt mir irgendwie was für oben. Ich liebe es, wenn die Kuschelklamotten so schön sind, das es egal ist, wenn mal Besuch kommt, oder wenn man sie beim Einkaufen Samstag morgens einfach schön anhaben kann. Meine Röcke sind noch schön, aber total ausgefallen und ich habe die schon so lange. Ich muss mal nachschauen, wie lange - vielleicht nicht, dann erschrecke ich mich ganz böse.

Welche vermisse ich jedes Mal, wenn ich ratlos am Morgen vorm Kleiderschrank stehe? 

Da brauche ich gar nicht lange üpberlegen, was ich auf jeden Fall brauche sind Shirte, immer wenn ich mal eins benötige stehe ich vor meinem Kleideschrank und bin leicht frustriert. Generell fliegen Shirte bei mir nach einmal tragen in die Wäsche. Trage ich einen Rock, sind die Shirte die ich zur Jeans trage generell zu lang. Habe ich einen Tag ein schwarzes an, womit ich zufrieden war, habe ich am nächsten Tag kein ähnliches mehr, also leichte Frustration.


Fehlen mir nur bestimmte Elemente (Oberteile, Röcke, Hosen, Jacken, Bhs) oder ganze Outfits oder doch das entscheidende eine Teil (ein grauer Blazer, ein schwarzes Strickjäckchen, eine weiße Bluse)? 

Momentan fehlen mir wirklich in erster Linie Shirte, Numero 2 wären auf meiner Liste " neue" Kuschelklamotten, und da ich meistens mit dem Rad zur Arbeit fahre könnte ich gut noch eine Softshell Hose brauchen, die bürotauglich ist 🙈. 

Was hat Priorität? 

1) Shirte
2) Wohlfühlteile für @ home ( und der Skiurlaub kommt)
3) Fahrradtaugliche Büroautfits (für die Tage wo ich mich nicht umziehe)


Was kann ich realistisch in knapp drei Monaten schaffen?

Vielleicht könnte ich probieren pro Woche ein Teil zu nähen? In erster Linie würde ich mein Augenmerk aber wirklich auf verschiedene Shirte legen. Auch mal einfach ein unifarbenes, wenn ein Schnitt dann gut angepasst ist. Das wären dann ja sicherlich schöne Basisteile für den Test des Jahres.




Hier der restliche Zeitplan des Projektes:



Sonntag 31.1.2016: Projekte vorstellen
Jetzt haben wir alle begonnen zu nähen, stricken und häkeln, haben uns Stoffe rausgelegt, konkrete Schnitte gesucht, Material nachgekauft. Zeit unsere Pläne zu konkretisieren, die ersten konkreten Projekte vorzustellen, oder gar schon erste Ergebnisse zu präsentieren. Vielleicht lagen ja noch ein paar Ufos rum, die schnell beendet wurden? Oder ein flott genähtes Shirt gibt uns ersten Aufwind im kalt-grauen Januar?

Sonntag, 28.2.2016: Zwischenstand
Jetzt haben wir ganz sicher schon was fertig, es gar schon getragen und auf Herz und Nieren geprüft. Vielleicht haben wir auch unseren Plan korrigiert. Oder wir kommen nicht weiter und brauchen aufmunternde Worte? Oder wir haben ausgemistet und uns von 3/4 der abgeliebten Schätze getrennt und Platz für frisches geschaffen?

Sonntag, 27.3.2016: Fertig!
Schon sind annähernd drei Monate rum, der Frühling ist da und wir haben ordentlich was geschafft. Keine Temperatureskapaden, keine Waschrückstände können uns mehr etwas anhaben. Wir haben was anzuziehen und können uns jetzt mit Wonne in die Planung von außergewöhnlichem, unpraktischem und Schnickschnack stürzen. Zeigt her eure Brot und Butter-Stücke!


Die anderen Teilnehmer findet ihr hier bei Frau Siebenhundertsachen.

Danke für diese tolle Idee.

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